AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)
AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Dagmar Cmorej
Alexander-Pachmann-Str. 4g
85716 Unterschleißheim
Stand: August 2025
§1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Trainings, Coachings, Beratungen, Workshops, Online-Programme sowie Prozessbegleitungen zwischen
Dagmar Cmorej – nachfolgend „Anbieterin“ –
und ihren Kunden – nachfolgend „Kunde“.
(2) Kunden im Sinne dieser AGB sind sowohl
a) Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (B2B) als auch
b) Verbraucher im Sinne des § 13 BGB (B2C).
(3) Abweichende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§2 Vertragsschluss
(1) Angebote der Anbieterin sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.
(2) Ein Vertrag kommt zustande durch:
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schriftliche Angebotsannahme,
-
Auftragsbestätigung per E-Mail,
-
oder beiderseitige schriftliche Terminvereinbarung.
(3) Mit Annahme des Angebots entsteht ein rechtsverbindlicher Dienstleistungsvertrag.
(4) Bei Unternehmern (B2B) ist keine zusätzliche Zahlungsbestätigung Voraussetzung für den Vertragsschluss.
§3 Leistungsumfang
(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung.
(2) Die Anbieterin schuldet die vereinbarte Dienstleistung, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen oder persönlichen Erfolg.
(3) Änderungen oder Anpassungen des Ablaufs aus fachlichen Gründen bleiben vorbehalten, sofern der Gesamtcharakter der Leistung gewahrt bleibt.
§4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise.
(2) Als Kleinunternehmerin gemäß §19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
(3) Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
(4) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen.
Bei Unternehmern beträgt der Verzugszins 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.
§5 Rücktritt, Stornierung und Ausfallvergütung
A) Für Unternehmer (B2B)
(1) Mit Vertragsabschluss werden die vereinbarten Termine verbindlich und exklusiv für den Kunden reserviert.
(2) Eine kostenfreie Stornierung ist bis 30 Kalendertage vor dem vereinbarten Durchführungstermin möglich.
(3) Erfolgt die Stornierung weniger als 30 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin, wird die vereinbarte Gesamtvergütung in Höhe von 100 % fällig.
(4) Bei mehrtägigen Trainings gilt jeder Trainingstag als gesonderter Termin.
(5) Bereits erbrachte Leistungen (Bedarfsanalyse, Konzeption, Materialerstellung, Workbook-Erstellung, Flyer, Abstimmungen, Raumvorbereitung, Reiseplanung etc.) sind in vollständig zu vergüten.
(6) Wird ein Inhouse-Training nach Angebotsannahme abgesagt und ist eine anderweitige Vergabe des Termins nicht möglich, bleibt der Anspruch auf 100 % der vereinbarten Gesamtvergütung bestehen.
(7) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
B) Für Verbraucher (B2C)
(1) Verbraucher können bis 30 Tage vor dem Termin kostenfrei stornieren.
(2) Danach gelten folgende Stornopauschalen:
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29 bis 15 Tage vor Termin: 50 %
-
14 bis 8 Tage vor Termin: 80 %
-
ab 7 Tage vor Termin: 100 %
(3) Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.
§6 Terminabsage durch die Anbieterin
(1) Die Anbieterin ist berechtigt, Termine aus wichtigen Gründen (z.B. Krankheit, höhere Gewalt) zu verschieben.
(2) Bereits gezahlte Beträge werden bei vollständiger Absage erstattet.
(3) Weitergehende Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
§7 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt sicher, dass alle erforderlichen Informationen rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden.
(2) Bei Inhouse-Trainings sorgt der Kunde für geeignete Räumlichkeiten und technische Ausstattung, sofern nicht anders vereinbart.
(3) Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung gehen nicht zu Lasten der Anbieterin.
§8 Haftung
(1) Die Anbieterin haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet sie nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden ist im B2B-Bereich ausgeschlossen.
(4) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
§9 Urheberrecht
Alle Trainingsunterlagen, Konzepte, Workbooks und Materialien sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne schriftliche Zustimmung nicht vervielfältigt oder weitergegeben werden.
§10 Widerrufsrecht (nur Verbraucher)
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn:
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die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und
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der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird.
§11 Gerichtsstand und anwendbares Recht
(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Für Unternehmer ist Gerichtsstand der Sitz der Anbieterin.
(3) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
§12 Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.